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Rauchmelder

Zahlen&Fakten
Jährlich ereignen sich
in Deutschland ca.
200.000 Brände. Dabei werden ca.
600 Menschen getötet.
97 Prozent davon sterben
durch eine Rauchgasvergiftung.
70
Prozent diese Brandopfer kamen bei Bränden um, die zwischen
23 Uhr und
7 Uhr ausgebrochen
sind, sie wurden also im Schlaf
überrascht. Brände entstehen zu
4/5 in Privathaushalten,
nicht in der Industrie. Rauchmelder gibt es aber nur in
7 Prozent aller deutschen
Wohnhäuser, in Schweden und der USA sind es
80
Prozent.
Die gefährlichsten Mythen
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"Wenn es brennt, habe ich mehr
als zehn Minuten Zeit, die Wohnung zu verlassen" |
| Irrtum, sie haben durchschnittlich nur 4
Minuten zur Flucht. Eine Rauchvergiftung kann sogar bereits nach zwei Minuten
tödlich sein. |
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"Mein Nachbar oder mein Haustier werden mich
rechtzeitig warnen." |
| Eine gefährliche Fehleinschätzung, wenn man nur
2 Minuten Zeit hat - besonders nachts, wenn Ihr Nachbar schläft und das Haustier
im Nebenzimmer ist. |
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"Wer
aufpasst, ist vor Brandgefahren sicher." |
| Stimmt nicht. Elektrische Defekte sind häufig
Brandursachen. Auch durch Brandstiftung im Keller oder Hausflur sowie durch
einen Brand in der Nachbarwohnung werden Sie ganz unverschuldet gefährdet. |
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"Steinhäuser brennen nicht" |
| Das brauchen sie auch nicht! Schon Ihre Gardine,
die Tapete oder ca. 1000g Schaumstoff, beispielsweise in einer Couch, sind
ausreichend, um eine Rauchvergiftung zu erzeugen. |
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"Rauchmelder sind teuer." |
| Ein Rauchmelder ist das beste Mittel zum
vorbeugenden Brandschutz im eigenen Haushalt. Täglich sterben in Deutschland 2
Menschen bei Bränden. |
Darauf sollten Sie beim
Kauf eines Rauchmelders achten
- mit Warnfunktion bei Nachlassen der
Batterieleistung
- batteriebetrieben
- mit Testknopf zur Funktionsüberprüfung
- Rauch kann von allen Seiten gut in den Melder eindringen
- VdS-Prüfzeichen

So
installieren Sie einen Rauchmelder
Rauchmelder lassen
sich auch ohne handwerkliches Geschick mit wenigen, dem Gerät beiliegenden
Schrauben und Dübeln montieren. Für einen Mindestschutz gilt als Faustregel: ein
Rauchmelder im Flur pro Etage sowie in den Schlafzimmern. Ganz nach Ihrer
Wohnsituation können Sie mit mehreren Geräten einen optimal erweiterten Schutz
erreichen. Als Richtlinie für den Mindest- und den erweiterten Schutz finden Sie
hier als Beispiele eine Kleinwohnung, eine 3-Zimmer-Wohnung und ein
mehrstöckiges Wohnhaus.
Beispiel: Kleinwohnung

Mindest- und bei Zimmergrößen bis 60 qm auch ausreichender
Schutz ist ein Rauchmelder in Zimmermitte. Bei größeren Einzimmerwohnungen
empfiehlt sich ein weiteres Gerät
Beispiel: 3-Zimmer-Wohnung

Für den Mindestschutz installieren Sie
einen Rauchmelder in möglichst zentraler Position, normalerweise im Flur sowie
im Schlaf- und Kinderzimmer. Optimalen Schutz erzielen Sie mit je einem
Rauchmelder pro Zimmer und Flur. Ausnahme: Räume, in denen Wasserdampf oder eine
hohe Staubbelastung vorkommen
Beispiel: mehrstöckiges
Wohnhaus

Für den Mindestschutz installieren Sie einen Rauchmelder
pro Stockwerk in möglichst zentraler Position, normalerweise im Flur sowie im
Schlaf- und Kinderzimmer. Optimalen Schutz erzielen Sie, indem Sie jedes Zimmer
und den Flur in jedem Stockwerk mit je einem Rauchmelder ausrüsten. Dabei
sollten Keller und Dachboden nicht vergessen werden.
Darauf sollten Sie
achten
- immer an der Zimmerdecke, da der Rauch
nach oben steigt,
- an der Decke in der Raummitte, bzw. mindestens 50 cm von Wänden entfernt,
- nicht in der Nähe von Luftschächten und nicht in starker Zugluft.
- nicht in der Dachspitze,
- nicht in Räumen, in denen normalerweise starker Dampf, Staub oder Rauch
entsteht (z.B. Bad)
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